Der Fördervereinsvorsitzende Dr. Wolfgang Rzehak und der Schulleiter, OSD Ernst Schneider,
präsentieren die Sibylla-Merian-Friedenstaube.


Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (A/RES/217, UN-Doc. 217/A-(III)), auch: Deklaration der Menschenrechte oder UN-Menschenrechtscharta, ist das ausdrückliche Bekenntnis der Vereinten Nationen zu den allgemeinen Grundsätzen der Menschenrechte. Es wurde am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Palais de Chaillot in Paris genehmigt und verkündet.

Schulleiter OSD Ernst Schneider, Dr. Wolfgang Rzehak und
Landrat Dirk Gaerte

Erster Landesbeamte des Landkreises Sigmaringen Rolf Vögtle,
Bürgermeister Dr. Daniel Rapp und Schulleiter OSD Ernst Schneider

"Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren."

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
Der 10. Dezember als Tag der Verkündung wird seit 1948 als Internationaler Tag der Menschenrechte begangen.
(Zitiert nach Wikipedia)


Dokumentation des Projekts "UN-Menschenrechte auf den Stufen - Menschenrechte werden so oft mit Füßen getreten".
Betreut wurde das Projekt von Frau Bruszt, der Geschichtslehrerin, umgesetzt von den 12er Klassen.

Diese Projektierung lädt ein zum Dialog mit dem fundamentalen Bedürfnis
nach Gerechtigkeit und mahnt uns, nicht zu vergessen,
dass dieser Prozess immer wieder neu errungen werden muß.

Dahinter steht die Überzeugung, daß man das Unrecht nie besiegen,
sondern nur zurückdrängen kann, und zwar durch einen ununterbrochenen
Kampf für die Gerechtigkeit.

Die Bereitschaft, an diesem Kampf auf Seiten der Gerechtigkeit teilzunehmen,
ist auch heute noch nicht soweit verbreitet, wie es nötig wäre.
Uns ist zu wenig bewußt, daß dieser Kampf integraler Bestandteil des Leben ist.

Wir vertrauen allzu sehr auf die Institutionen der Gerechtigkeit und
glauben, mit deren Einrichtung und einigen Erfolgen wäre bereits
ein endgültiger Sieg errungen - eine gefährliche Illusion.




Zur Erinnerung an 60 Jahre Menschenrechte wurde von Richard Hillinger ein global angelegtes, internationales "Friedenstauben-Projekt" in Gang gesetzt. Eingebunden in das Projekt sind u.a. die Vorsitzenden der Goethe-Gesellschaft in Brasilien, Georgien und Russland...

In der Vergangenheit wurden Politiker, Künstler sowie Personen des öffentlichen Lebens angesprochen, die eine "Patenschaft" für eine Persönlichkeit übernehmen, deren Leben und Werk in besonderer Weise dazu geeignet erscheint, als Botschafter der "Menschenrechte" überall in die Welt hinein zu wirken. So wurden bereits Herrmann Hesse, Thomas Mann (u.a.), symbolisch begleitet von einer "Friedenstaube", hinaus – in die Welt geschickt.

Kürzlich wurde von Bildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan Edith Stein für die Projektierung benannt.

Es geht um eine "Illustration der 30 Artikel der Menschenrechtsresolution" anhand der nummerierten Tauben mit dem friedensbringenden Olivenzweig als einer "skulpturalen Syntax" - (gleich universeller Piktogramme), die symbolisch weltweit von der Resolution 217 A (III) der Vereinten Nationen zu verkünden geeignet sind:

"...damit jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung, die Achtung dieser Rechte und Freiheiten zu fördern..."

So war die Friedenstaube schon in vielen Ländern der Erde, u.a. beim Papst, beim Dalai Lama, bei Vaclav Havel usw.



"Die Projektierung impliziert die Entstehung eines "Global Icons", einer assoziativen Bilddatenbank, die durch mannigfaltige Verknüpfungen die Dynamik des kulturellen Synkretismus nicht nur abbilden oder bezeugen, sondern Wirksamkeit/Intervention entfalten will und involviert die Intuition künstlerischen Handelns, die Versinnlichung von Geistigem - auch die geistigen Gehalte politischen Handels, wie Gerechtigkeit, Freiheit, Humanität, Demokratie, Frieden und Menschenrechte - oder ihre Gefährdung und Bedrohung." (Richard Hillinger)

In diesem Kontext wurde auch eine "Anna Maria Sibylla Merian-Friedenstaube" angedacht. Die gleichnamige Schule in Sigmaringen ist die erste Station für die entsprechende Friedenstaube. Diese soll an weitere Schulen dieses Namens, schließlich an das gleichnamige deutsche Forschungsschiff (Heimathafen Rostock) weitergereicht werden, um schließlich nach Surinam zu reisen, dem Land, in dem Sibylla-Merian mit ihrer Tochter Dorothee seinerzeit sich der Erforschung von Flora und Fauna im Urwald gewidmet hat.



Um die Bedeutung Sibylla Merians hervorzuheben war der 500-DM-Schein früher mit ihrem Konterfei versehen.



Die Wochenzeitung "Die Zeit" hat jüngst in der 47. Ausgabe vom 12. November 2009 Sibylla-Merian zu einem der 50 Vorbilder für die Deutschen erkoren. Nach dem Motto: "Menschen, von denen wir lernen können, die uns fehlen, die wir wiederhaben wollen.
Fünfzig Deutsche von gestern – für die Welt von morgen"


Schülerprojekte

In ihrem Leitbild hat die Sibylla-Merian-Schule Sigmaringen ihre besondere Verbundenheit zu den Idealen ihrer Namensgeberin zum Ausdruck gebracht. Die Affinität des Leitbilds mit dem Friedenstaubenprojekt sind fundamental. Die Sibylla-Merian-Schule erachtet deswegen dieses Projekt als äußerst förderungswürdig.

Dr. Wolfgang Rzehak




Internationales Jahr der biologischen Vielfalt 2010