Mahnmal für die "Weiße Rose" vor der Ludwig-Maximilians-Universität München



02.07.2007

Sehr geehrter Herr Hillinger,

im Namen von Roger M. Buergel bedanke ich mich herzlich für die
Informationen zur Kampagne der 30 nummerierten Friedenstauben.

Leider sieht Herr Buergel keine Möglichkeit, eine Ihrer Friedenstauben für
einen bestimmten Zeitraum aufzustellen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen,

Yvonne Bialek

documenta 12 - Friedrichsplatz 18 - 34117 Kassel - Deutschland




KZ Dachau

Man kann sich heute nur schwer vorstellen, was für eine grundlegende
Veränderung die Annahme der Allgemeinen Erklärung der
Menschenrechte vor 60 Jahren bedeutete.

In einer vom Holocaust gezeichneten, durch Kolonialismus gespaltenen und von Ungleichheit geprägten Nachkriegswelt war sie eine Charta, die erstmalig ein globales feierliches Bekenntnis zur angeborenen Würde und Gleichheit aller Menschen, unabhängig von Hautfarbe, Glauben oder Herkunft, enthielt, ein kühnes und gewagtes Unterfangen mit ungewissen Erfolgsaussichten.

Dass es dank ihr heute eine umfassende Infrastruktur gibt für den Schutz aller Grundfreiheiten, auf die wir alle ein Recht haben, ist ein Tribut an die Vision der Verfasser der Erklärung und an die vielen, die sich in den vergangenen sechs Jahrzehnten für die Menschenrechte eingesetzt und für die Verwirklichung dieser Vision gekämpft haben.

Dieser Kampf ist noch längst nicht zu Ende, und darin liegt die Kraft der Erklärung:
Sie ist ein lebendiges Dokument, das auch künftige Generationen weiter inspirieren wird.

Louise Arbour
Hohe Kommissarin für Menschenrechte





ILLUSTRATION
DER ALLGEMEINEN ERKLÄRUNG DER
MENSCHENRECHTE
RESOLUTION 217 A (III)


Im Kontext der 30 Artikel der Proklamation erfolgt eine kontemplative Auswahl
von 30 Exponaten aus den Museen in der Bundesrepublik Deutschland, dem Bundeskanzleramt und dem Deutschen Bundestag
als Kompendium der universellen Symbolisierung der Resolution



Bibliotheca Alexandrina

Dialog zwischen den Religionen als Grundlage von Frieden und Verständigung in der Welt -
Rede von Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble
aus Anlass des 125. Jubiläums der Deutschen Schule der Borromäerinnen
am 20. Juni 2009 in Alexandria



Schüler des Musikgymnasiums Weimar bei deutscher Schule in Ägypten

Müller: "Musik fördert den Austausch über alle Grenzen hinweg"

Im Rahmen des Jugendaustauschs zwischen dem Musikgymnasium Schloss Belvedere Weimar und der Deutschen Schule der Borromäerinnen in Alexandria sind vom 16. bis 23. Juni 2009 rund 30 Schüler und Lehrer aus Weimar, darunter Kammermusikgruppen und ein Chor, in Ägypten zu Gast. Auf dem Programm stehen mehrere gemeinsame Konzerte. Der Gegenbesuch ist für Oktober 2009 geplant. Dabei sind Konzerte in Erfurt, Eisenach und Weimar vorgesehen.

Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) lobt die Initiative seines Vorgängers und hebt die Bedeutung des kulturellen Jugendaustauschs hervor: "Die 1884 gegründete Deutsche Schule der Borromäerinnen ist eine der traditionsreichsten deutschen Schulen im Ausland. Für Schülerinnen und Schüler, die hier lernen, ist kulturelle Vielfalt selbstverständlich. Auf Grundlage eigener Identität und Kultur entwickeln sie die Fähigkeit zu Toleranz und Respekt dem anderen gegenüber. Davon profitiert auch der Austausch mit den Schülern des Musikgymnasiums Weimar, die weltoffen das Land der Pharaonen kennenlernen wollen. Eine bessere Basis als die Musik könnte es dafür gar nicht geben. Denn Musik ist die wohl universale Verständigungsmöglichkeit über alle Grenzen hinweg. Schon heute freue ich mich auf den Besuch der Schüler aus Alexandria in Thüringen."

Initiiert wurde der Schüleraustausch durch den früheren Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU), der von der Anna Lindh Stiftung für Kulturdialog Ende 2007 zu einem mehrtägigen Arbeitsbesuch nach Alexandria/Ägypten eingeladen war. Bei der Besichtigung der Deutschen Schule der Borromäerinnen schlug Goebel die Zusammenarbeit mit dem Musikgymnasium in Weimar vor. Die Friedenstaube, die Goebel im Rahmen des Projekts "Illustrierung der 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" auf seinem Schreibtisch aufgestellt und in Alexandria an den Leiter der Anna Lindh Stiftung Ägypten, Lucio Guerrato, weitergeben hatte, wird am 20. Juni 2009 an den Direktor der Deutschen Schule der Borromäerinnen, Dr. Hubert Müller, anlässlich des 125-jährigen Schuljubiläums im Beisein von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble übergeben.