Der Präsident
des Bundesverwaltungsgerichts

Gesch.-Z.: 6100 E - 517/05

Leipzig, den 26. Mai 2005


Sehr geehrter Herr Hillinger,

für Ihr Schreiben vom 9. Mai 2005 danke ich Ihnen. Ich habe mit Interesse und Sympathie Ihre Bemühungen verfolgt, den diesjährigen Tag der Menschenrechte - den 10. Dezember 2005 - in seiner herausragenden Bedeutung für die Festigung des Friedens und des allgemeinen Wohls in das Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit zu heben und hierbei auch den Blick auf die Gerichte als die zur Herstellung einer gerechten inneren Friedensordnung und zur Wahrung des Rechtsfriedens berufenen Einrichtungen zu lenken. Ich teile Ihre Auffassung, dass die stete Bemühung und die Wahrung der Gerechtigkeit mit dem Gedanken der Menschenrechte untrennbar verbunden ist. Als oberstes Gericht in Verwaltungssachen, dessen Aufgabe es ist, Streitigkeiten zwischen Bürgern und Staat unter sorgfältiger Beachtung der Grundrechte und der allgemeinen Menschenrechte zu entscheiden, weiß sich das Bundesverwaltungsgericht dieser Aufgabe besonders verpflichtet.

Mit freundlichen Grüßen

Hien