ERKENNE DICH SELBST !
"Allen Menschen ist zuteil, sich selbst zu erkennen
und verständig zu denken."
Erkenne dich selbst ! (Gnothi seauton). Die existenzielle Inschrift an einer Säule der Vorhalle
des Apollontempels in Delphi, impliziert über die philosophische Komponente -
die Geburt der Liebe (philia) zur Weisheit (sophia), im antiken Griechenland durch die
Eule der
Göttin Athene
symbolisiert - die prinzipielle Grenzen des für den einzelnen Menschen Erreichbaren und
der Überschätzung individueller Möglichkeiten, sowie das Verständnis der anzustrebenden
Selbsterkenntnis,
in dem Platon zugeschriebenen Dialog Alkibiades I aus dem 4. Jahrhundert v. Chr.
und kulminiert in der Äußerung Ciceros, das uns eigentümliche Gute (bona nostra)
zu erkennen.
"Ich blickte, wie ein Vogel, der dem Käfig zu entfliehen begehrt, nach außen..."
(Siebenter Brief 347-348a/I,322.) Platon
Wie für das Schöne, erhebt Platon in der Ideenlehre den Anspruch, dass die
Idee des Guten ewig
und unveränderlich sei, das heisst für
alle Menschen in der gleichen Weise verbindlich.
Forschungen des an der University of Chicago lehrenden Neruowissenschaflter Jean Decety auf dem Feld der
Social Neuroscience - die die Erforschung neurobiologischer Grundlagen interpersonaler Prozesse,
sowie Zusammenhänge von Empathie, Sympathie und emotionaler Selbstregulation impliziert -
ergaben, das Kinder bereits als mitempfindende Wesen das Licht der Welt erblicken.
Die Ergebnisse dokumentierten, dass bewußtes Miterleben von fremden Leid, die gleichen Hirnregionen
aktiviert, die
auch für das eigene Schmerzempfinden zuständig sind.
Empathie so die Schlußfolgerung
ist angeboren und
nicht nur auf die Erziehung eines Menschen zurückzuführen.
La Habana, Cuba - November 2008
Von einer Kultur, die einmal zum Vorbild geworden ist
und allgemeine Nachahmung gefunden hat,
zunächst über die ganze Mittelmeerwelt und weit
nach Osten hin, dann auch im lateinischen Westen, woraus
schließlich das Abendland erwuchs.
Europa trägt nicht
umsonst einen griechischen Namen -
und vergißt doch leicht, daß es das griechische Erbe
mit dem Islam teilt.
Sanaa - der Legende nach von Sem dem ältesten Sohn des Noah, am Fuße des Jebel Nuqum gegründet,
nachdem ihm ein Vogel/Taube
mit einem Zweig im Schnabel - als göttliches Zeichen - diese Stelle aufzeigte.
Nach uns die Sintflut !
Prof. Dr. phil. Klaus Bartels
Ban Ki-Moon
Generalsekretär
der Vereinten Nationen
Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
60. Jahrestag
Die Reaktualisierung der altägyptischen Obelisken,
im Zeichen einer umfassenden Internationalität
involviert bereits in Konzeption,
Ausführung und Zielsetzung das Projekt
"Illustration der 30 Artikel der Menschenrechtsresolution",
weltweit beworben anhand 30 nummerierter Tauben mit dem friedensbringenden
Olivenzweig als
"skulpturale Syntax" - gleich universeller
Piktogramme,
die symbolisch weltweit davon künden:
Vereinte Nationen, Resolution 217 A (III)
"...damit jeder einzelne und alle Organe
der Gesellschaft sich diese Erklärung stets
gegenwärtig halten und sich
bemühen, durch Unterricht und
Erziehung, die Achtung dieser Rechte und Freiheiten zu
fördern..."
Die Projektierung impliziert die Entstehung eines
"GLOBAL ICONS",
einer assoziativen Bilddatenbank, die
durch mannigfaltige Verknüpfungen die Dynamik des
kulturellen
Synkretismus
nicht nur abbilden oder bezeugen, sondern Wirksamkeit entfalten will
und involviert die Intuition künstlerischen Handelns, die Versinnlichung von Geistigem - auch die geistigen Gehalte
politischen Handels,
wie Gerechtigkeit, Freiheit, Humanität, Demokratie, Frieden und Menschenrechte - oder
ihre Gefährdung und Bedrohung.
Louise Arbour
Hohe Kommissarin für Menschenrechte
Umoja, Xhosa-Wort für "Geist des Miteinander"
In der traditionellen südafrikanischen Gesellschaft
der San wurden
Gegenstände mit vielen geteilt.
Im Hxaro-Netzwerk,
das den
Gedankenaustausch und soziale Beziehungen
konsolidierte,
gingen sie von Hand zu Hand.