_________ AUNG SAN SUU KYI _________ F R I E D E N S T A U B E LA BIENNALE DI VENEZIA 2009
"Illustration der 30 Artikel der Menschenrechtsresolution" anhand der Aung-San-Suu-Kyi-Taube mit dem friedensbringenden Olivenzweig als "skulpturale Syntax" - gleich einem universellem Piktogramm, das symbolisch weltweit davon kündet: Vereinte Nationen, Resolution 217 A (III) "...damit jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung, die Achtung dieser Rechte und Freiheiten zu fördern..." Die Projektierung impliziert die Entstehung eines "GLOBAL ICONS", einer assoziativen Bilddatenbank, die durch mannigfaltige Verknüpfungen die Dynamik des kulturellen Synkretismus nicht nur abbilden oder bezeugen, sondern Wirksamkeit/Intervention entfalten will und involviert die Intuition künstlerischen Handelns, die Versinnlichung von Geistigem - auch die geistigen Gehalte politischen Handels, wie Gerechtigkeit, Freiheit, Humanität, Demokratie, Frieden und Menschenrechte - oder ihre Gefährdung und Bedrohung. "Allen Menschen ist zuteil, sich selbst zu erkennen und verständig zu denken." Erkenne dich selbst ! (Gnothi seauton). Die existenzielle Inschrift an einer Säule der Vorhalle des Apollontempels in Delphi, impliziert über die philosophische Komponente - die Geburt der Liebe (philia) zur Weisheit (sophia), im antiken Griechenland durch die Eule der Göttin Athene symbolisiert - die prinzipielle Grenzen des für den einzelnen Menschen Erreichbaren und der Überschätzung individueller Möglichkeiten, sowie das Verständnis der anzustrebenden Selbsterkenntnis, in dem Platon zugeschriebenen Dialog Alkibiades I aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. und kulminiert in der Äußerung Ciceros, das uns eigentümliche Gute (bona nostra) zu erkennen.
"Ich blickte, wie ein Vogel, der dem Käfig zu entfliehen begehrt, nach außen..." (Siebenter Brief 347-348a/I,322.) Platon Wie für das Schöne, erhebt Platon in der Ideenlehre den Anspruch, dass die Idee des Guten ewig und unveränderlich sei, das heisst für alle Menschen in der gleichen Weise verbindlich. |
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