Nach uns die Sintflut!:



dieser Ruf deutet zunächst auf die gottgesandte Flut, die einzig den
gerechten Noah und die Seinen samt den in die Arche verbrachten Tieren überleben ließ.
Aber daneben und dahinter steht ein geradeso "geflügeltes" griechisches "Nach
uns der Weltbrand!", da ist im Zuge eines jahrtausendelangen zitiergebrauchs aus einem mythischen griechischen
Weltbrand beim Übergang in die christliche Zeit eine biblische Sintflut geworden.

Cicero und Sueton haben dem alten Wort in der Neuzeit nochmals Flügel verliehen.
In Ciceros Schrift "Über das höchste Gut und das größte Übel"
umreißt der jüngere Cato die stoische Idee einer weltumspannenden Völker- und Menschheitsgemeinschaft;
dabei erstreckt








Prof. Dr. phil. Klaus Bartels